Dom. Rep. News

20. Oktober, 2006

Haina, einer der meistvergifteten Plätze der Welt

Gespeichert unter: News — Royer @ 6:10 Uhr vormittags

Malaga.- Die obersten Plätze im Ranking der am schwersten verunreinigten Orte der Erde nehmen russische Städte ein, darunter Dserschinsk (300 000 Einwohner, 50 Kilometer westlich von der Millionenstadt Nischni Nowgorod), Norilsk (200 000 Einwohner, auf der Halbinsel Taimyr in Ostsibirien, 300 Kilometer nördlich des Polarkreises) und Dalnegorsk (50 000 Einwohner, Pazifik-Region Primorje). Neben ihnen stehen auf der Liste Tschernobyl (Ukraine), Kabwe (Sambia), Ranipet (Indien), Linfen (China), Majli-Saj (Kirgisien), La Oroya (Peru) und Bajos de Haina (Dominikanische Republik).

Schwermetalle sind Experten zufolge die häufigste Verunreinigungsquelle und vergiften insgesamt zehn Millionen Menschen in diesen Städten das Leben.

Russland folgen Indien mit sechs Orten sowie China und die USA mit jeweils zwei Orten.

Dies ergab eine Studie der US-Stiftung Blacksmith Institute. Bei der Erstellung des Rankings war u.a. die Nähe der Verunreinigungsherde zu Menschensiedlungen entscheidend.

http://www.blacksmithinstitute.org/site10c.php

18. Oktober, 2006

UNO wartet weiter auf Lateinamerika-Vertreter

Gespeichert unter: News — Royer @ 6:28 Uhr vormittags

Auch 22. Wahlrunde endet ohne Sieger

Nach 22 ergebnislosen Wahlrunden hat die UNO-Vollversammlung die Wahl eines neuen Mitglieds aus Lateinamerika für den Sicherheitsrat vertagt. Im 22. Wahlgang erreichte Guatemala 102 Stimmen, Venezuela 77. Notwendig sind 123 Stimmen.

Reibungsloser ging die Wahl der anderen zur Disposition stehenden Sitze vonstatten: Südafrika, Indonesien, Italien und Belgien ziehen am 1. Januar für zwei Jahre in den Sicherheitsrat ein. Guatemala lag in den Wahlgängen am Montag und Dienstag vor Venezuela, verfehlte aber jeweils die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit.

Vollversammlung offenbar tief gespalten

Es sei offensichtlich, dass die Vollversammlung in der Frage tief gespalten sei, sagte der Vertreter der Arabischen Liga, Yahya Mahmassani, in New York. Aus Diplomatenkreisen wurden erste Forderungen nach einem Kompromisskandidaten laut. Vorläufig schienen allerdings weder Venezuela noch Guatemala bereit, ihre Kandidatur zurückzuziehen. Mögliche Kompromisskandidaten wären Uruguay, Costa Rica, Mexiko und die Dominikanische Republik.

Machtkampf zwischen USA und Venezuela

Die Neubesetzung des lateinamerikanischen Sitzes gilt als Machtkampf zwischen den USA und dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez. Er möchte sein Land um jeden Preis in das höchste UNO-Gremium bringen, während die Regierung von US-Präsident George W. Bush Guatemala durchsetzen will. Vorläufig scheinen weder Venezuela noch Guatemala bereit, ihre Kandidatur zurückzuziehen. Mögliche Kompromisskandidaten sind Uruguay, Costa Rica, Mexiko und die Dominikanische Republik.

Rekord von 155 Wahlrunden

Den Rekord für die Wahl ins höchste UNO-Gremium hält ein Abstimmungsmarathon aus dem Jahr 1979. Die Vollversammlung hatte damals zwischen Kuba und Kolumbien zu entscheiden. Erst nach 154 ergebnislosen Wahlrunden einigte man sich im 155. Durchgang auf den Ersatzkandidaten Mexiko.

Der UNO-Sicherheitsrat besteht aus den fünf ständigen Mitgliedern und Vetomächten USA, Russland, China, Frankreich und Grossbritannien sowie aus zehn nichtständigen Mitgliedern, von denen jedes Jahr fünf neu gewählt werden. Ihr Mandat läuft zwei Jahre, sie haben kein Vetorecht.

10. Oktober, 2006

Keine Importzölle für Dominikanische Bananen

Gespeichert unter: News — Royer @ 5:27 Uhr nachmittags

Bruxelles.- Die Dominikanische Republik kann jetzt Bananen in die EU  exportieren, ohne Importzölle zahlen zu müssen. Die karibische Nation wird in die selbe Kategorie wie andere regionale und afrikanische Länder eingeordnet werden.
Anfangs wird das Land 2,2 Mio. Tonnen Bananen in die EU exportieren. Dies sollte der Krise ein Ende bereiten, welche die dominikanische Bananenindustrie betraf.

5. Oktober, 2006

Offizielle Einladung aus Indien für L.F.

Gespeichert unter: News — Royer @ 3:39 Uhr nachmittags

Santo Domingo.-  Die Regierung Indiens lädt Leonel Fernández offiziell zu einem Staatsbesuch in der zweiten Woche des Januars 2007 in Dehli ein und sichert der RD ihre Unterstützung im Sicherheits-Rat der UNO zu, erklärte gestern Carlos Morales Troncoso, der Kanzler der Republik, den Medien.

http://www.diariolibre.com/app/article.aspx?id=81317

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